Hänselstraße 47 A und 47 B
Der Neubau Eichbuschkarree 9A, 9F und 9G war noch nicht abgeschlossen, da begannen schon die ersten Planungsabstimmungen zu einem nächsten Neubau.
Durch den Zukauf des Grundstücks Hänselstraße 47 B, das übergangsweise als Parkfläche in Nutzung gegeben wurde, eröffnet sich für die Genossenschaft eine Bebauung mit Wohngebäuden am Ende der Stichstraße. Ein Planungsbüro wurde beauftragt, Bebauungskonzeptionen unter Berücksichtigung u. a. der Bestandsgebäude, der Begrünung, der Erhaltung einer Vielzahl von Garagen und der Nähe zum Bahndamm zu erarbeiten. Den entsprechenden Gremien der Genossenschaft wurden diese Varianten vorgestellt und der Beschluss darüber gefasst, welche Variante dem Stadtplanungsamt zur Bestätigung für die weitere Bearbeitung vorgestellt wird.
Priorität bei der Entscheidungsfindung hatte nicht die maximal mögliche Bebaubarkeit, sondern sich harmonisch in den Bestand einfügende Gebäude mit großzügigen, barrierearmen Wohnungen.
Das Stadtplanungsamt definierte eindeutig ihre Vorzugsvariante, der auch eine Genehmigungsfähigkeit in Aussicht gestellt wurde.
So wurde die Geschossigkeit wie der Bestand auf 4 Vollgeschosse festgesetzt. Die Variante mit kleinen Punkthäusern, die frei positioniert worden wären, musste einer klar strukturierten, dem Bestand folgenden Anordnung von 2 Gebäuden in Verlängerung der Stichstraße weichen. Es sollen 2 Gebäude mit je 16 Wohnungen auf 4 Geschossen und einem Kellergeschoss mit Aufzug errichtet werden.
Das Besondere an diesem Vorhaben wird die Bauweise sein, eine sogenannte Hybridkonstruktion.
Dabei bestehen die Decken, der Treppenhauskern, das Kellergeschoss sowie der Aufzugsschacht aus Stahlbeton, alle Wände, Innen- wie Außenwände, werden in Holzbauweise ausgeführt.
Nach den weiteren Bearbeitungsschritten im Planungsprozess wurde im Dezember 2024 der Bauantrag eingereicht.
Alle Visualisierungen:
©S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH Potsdam




